Es kommt nicht oft vor, aber vor einigen Tagen ist es wieder einmal passiert.
Damit du besser verstehst, was geschah, hier ein kleiner Einblick: Mit jedem Tier, das ich durch einen telepathischen Kontakt kennenlerne, treffe ich eine klare Vereinbarung:
„Solltest du oder dein Mensch in Not sein, dann melde dich. Spätestens nach zwei Tagen werde ich deinen Menschen kontaktieren, falls er sich nicht von selbst bei mir meldet.“
In den 14 Jahren meiner Tätigkeit musste ich diese Initiative nur zweimal ergreifen. Die Tiere nutzen diese Möglichkeit der Unterstützung jedoch gerne – und es ist immer wieder erstaunlich, wie gut diese Verbindung funktioniert.
Ein unerwarteter Besucher
Vorgestern während einer Sitzung mit einem verstorbenen Hund geschah es plötzlich: Ein anderer Hund meldete sich – ein Hund, der offensichtlich nicht zu der aktuellen Halterin gehören konnte. Die Halterin hatte stets die gleiche Rasse, und dieser Hund passte nicht ins Bild.
Die Ähnlichkeit zwischen den Hunden machte mich stutzig, und so beschloss ich, mich nach der Sitzung mit diesem „neugierigen Besucher“ zu befassen.
Doch bevor ich dazu kam, sah ich eine neue E-Mail-Nachricht. Und siehe da: Der Mensch dieses Hundes wünschte einen Kontakt zu seinem verstorbenen Hund. Alles ergab plötzlich Sinn. Ich wusste sofort, wohin der Hund gehörte.
Ein berührender Moment
Barsois und Galgos sind beides Windhunde, und es ist bekannt, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Ich war also nicht erstaunt, dass ein Galgo in eine Sitzung „platzte“, in der alle anderen verstorbenen Hunde Barsois waren.
Doch es war ein zutiefst berührender Moment, der mich einmal mehr daran erinnerte, wie verbunden die Tiere miteinander sind – und wie sie die unsichtbaren Fäden nutzen, die zwischen uns allen existieren.
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